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Geschafft! Wir sind online! Ab jetzt kann jeder unseren Kaffee ganz regulär bestellen. Wir können es kaum glauben, haben wir doch den Termin viel zu oft verschieben und Euch vertrösten müssen. Noch immer ist natürlich nicht alles so, wie wir es am Liebsten hätten, aber wir finden, die Seite kann sich sehen lassen. Und der Kaffee selbst ist der beste, den wir machen können.
Nach den lehrreichen und sehr positiven Erfahrungen der letzten Tage und Wochen haben wir uns entschlossen, auf eine geschlossene Beta-Version zu verzichten und gleich ins kalte Wasser zu springen. Die Bestellung ist für jeden offen, der guten Kaffee zu schätzen weiß.
Wir werden jetzt unser Bestes dafür geben, dass alles glatt läuft und jeder Besteller schnell seinen individuellen und frisch gerösteten Kaffee bekommt. Seht es uns aber bitte ein wenig nach, wenn es in den ersten Tagen zu Verzögerungen und kleinen Pannen kommen sollte. Und vor allem: Gebt uns Bescheid! Nur so können wir lernen, es noch besser zu machen. Bis Dienstag Mittag wird es noch schwierig sein, uns telefonisch zu erreichen, da unser Anschluss im Büro erst dann freigeschaltet wird. In der Zwischenzeit gehen alle Anrufe unter unserer Nummer auf mein Handy, also kommt eine Mail vielleicht besser durch. Nochmal danke an Creations Media Münster für den provisorischen Internetanschluss!
Beim Versuch, jeden namentlich zu nennen, der uns im vergangenen halben Jahr mit Rat und Tat zur Seite stand, uns motiviert und herausgefordert hat, würden wir mit Sicherheit viele vergessen. Darum danken wir schlicht allen Freunden, Verwandten, Bekannten, Testern, Partnern, Interessenten, Bloggern und Journalisten. Ohne Euch wäre nichts draus geworden. Es hat bis hierhin riesigen Spaß gemacht, und jetzt geht es erst richtig los!
Viel Spaß beim Mischen und Genießen wünschen
Tamer, Till, Kim und Alex
Seit einigen Monaten arbeiten wir nun an Sonntagmorgen. Egal wo, wir tauschen Informationen aus, besprechen Strategien, legen Preise fest, suchen Lieferanten, etc. Kurz gesagt, wir haben eine Menge unterschiedlichster Aufgaben zu erledigen. Da kommt schnell die Frage nach einer guten Softwarelösung auf, um dem Verwaltungsaufwand gerecht zu werden. Und da beginnt das Dilemma: Für viele verschiedene Aufgaben gibt es viele unterschiedliche Lösungen. Es beginnt bei einer Groupware für die Kontaktverwaltung, Kalender und To-Do-Listen, geht über Dokumenten-Management-Systeme für die Dokumentverwaltung bis hin zu Bug-Tracking-Systemen für die Entwicklung. Es stellte sich für uns die Frage, welches System bzw. welche Systeme setzen wir ein?
Viele gute Softwarelösungen bringen auch viele Probleme mit sich. Das fängt bei der Softwareauswahl an, geht über die Installation bis hin zur Einarbeitung in das System. Das kostet viel Zeit, Geld und ist kein Garant für den Erfolg, denn so ein System muss auch gepflegt und benutzt werden, sonst hat es keinen Sinn. Insbesondere in der Gründungsphase sind viele Dinge sehr unklar und unsicher, die sich in weiteren Phasen immer mehr manifestieren werden. Viele der genannten Softwarelösungen bringen detaillierte Strukturen mit, in denen sie Informationen speichern. Sie sind sehr praktikabel, wenn man Sie für das gedachte Ziel einsetzt und unnütz, wenn man anderes möchte. Da wir an vielen Stellen noch nicht wissen, was wir brauchen, aber auf ein Verwaltungswerkzeug nicht verzichten wollen/können, haben wir uns für ein Wiki (MediaWiki) entschieden. Es ist sehr flexibel und lässt zu, Informationen in Form von Text und Dateien zu speichern. Ich habe mal gelesen, dass der größte Vorteil eines Wikis in seiner flexiblem Struktur liege und zugleich sein größter Nachteil sei. Ein Wiki kann also nur mit einem “Strukturrahmen” verwendet werden, der die grobe Richtung weist und zugleich Freiraum für Entwicklungen lässt.
Als Basis für den strukturellen Rahmen greifen wir dabei auf Referenzmodelle aus dem Handel zurück. Dies hat den Vorteil, dass wir nicht bei “Null” anfangen müssen und eine gute und komplette Übersicht über alle Funktionen einer Unternehmung bekommen. Da ein Referenzmodell jedoch etwas allgemeingültiges hat und ein Unternehmen sich in der Regel nicht 1:1 darin abbilden lässt, werden hier schnell Änderungen einfließen. Insbesondere der Customizing- bzw. Produktionsaspekt fehlen für unsere Anwendung. Bei dem Referenzmodell für Handelsunternehmen greifen wir dabei auf das Handels-H Modell zurück. Auch für produzierende Unternehmen existieren Referenzmodelle, wie z.B. das Y-Cim Modell. Diese konnten wir jedoch nicht mit einfließen lassen, da der Fokus hier zu weit von dem entfernt ist, was wir tun
In der nächsten Zeit werden wir davon berichten, inwiefern unser Ansatz funktioniert. Auf Kommentare mit Anregungen oder Best-Practice-Lösungen bin ich sehr gespannt…
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