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Oder: Wie der Lukas zum Kaffee kam
Nachdem unsere Rösterei mit einem alle Erwartungen übertreffenden Eröffnungstag im Februar gestartet ist, ging es direkt ans Eingemachte: Neue Kaffees!
Ich stand vor der gar nicht so einfachen Entscheidung, unseren bisherigen Äthiopien Yirgacheffe durch einen neuen zu ersetzen. Natürlich hätte ich einfach einen Yirgacheffe zu etwa den gleichen Konditionen und bei etwa der gleichen Qualität wie bisher kaufen können. Aber mich wurmte ein wenig die Tatsache, dass ich in den letzten 2-3 Jahren mit keinem Yirgacheffe, den ich getrunken habe, so richtig zufrieden war. Für mich ist und bleibt ein Yirgacheffe immer ein besonderer Kaffee, und dieses Besondere wollte ich unbedingt auch wieder in der Tasse haben.
Dazu eine kleine Geschichte, wie denn der Lukas überhaupt zum Kaffee kam:

Erste Röstversuche, seit Ende 2005 mit einem gußeisernen Kaffeeröster anno 1920. Sehr empfehlenswert wenn man einen Gasherd hat
Vor mittlerweile 9 Jahren mit Anfang 20 hatte ich mir gerade erst überlegt, ich müsste mich mal etwas näher mit Kaffee beschäftigen. Musste ja schliesslich was dran sein, dass wir deutschen nicht unerhebliche Mengen davon jeden Tag zu uns nehmen. Und irgendwie kann es ja auch nicht sein, dass ich Kaffee nur mit viel Milch und noch mehr Zucker ertragen konnte. Ausserdem wurde die Programmiersprache, die wir gerade in der Uni benutzten, nach einer Kaffeesorte benannt: Java. Also auf in ein kleines Café in Münster und einen Java Blawan bestellt. Doch was macht ein gewisser Mario Joka? Statt des bestellten Java bringt er mir einfach einen äthiopischen Yirgacheffe. Zusammen mit dem freundlichen Hinweis, wenn ich mich mit Kaffee beschäftigen will, wäre es doch schön mit äthiopischem Kaffee anzufangen: schließlich kommt die Kaffeepflanze ursprünglich daher, und dort, im alten Abessinien, wurde der Legende nach auch die betörende Wirkung dieser Kaffeekirsche entdeckt.
Leicht pikiert nahm ich das so hin und probierte den Kaffee – und mit einer Aroma- und Geschmacksexplosion machte es Ziiingg in meinem Kopf. Dies war also mein allererster Kaffee-Aha-Moment. Ab dem Zeitpunkt war klar: ich will mehr. Mehr wissen, mehr schmecken, mehr riechen, mehr sehen von Kaffee und allem was dazu gehört. Hätte ich gewußt, was diese Neugier im nächsten Jahrzehnt so alles mit mir anstellt – ich hätte mich wahrscheinlich auf der Stelle für völlig bekloppt gehalten und vorsorglich in die Psychatrie einweisen lassen. Noch ein Hobby konnte ich eigentlich auch überhaupt gar nicht gebrauchen.
Dass ich fast 9 Jahre später nach einer wahren Odyssee (im positiven Sinne) in meiner eigenen Rösterei sitze und diesen Blogeintrag verfasse hätte ich mir nicht träumen lassen – und das macht mich ziemlich glücklich!

Cuptasting beim European Team Coffee Challenge 2006. Wir (Team Deutschland) haben übrigens den Filterkaffeeworkshop gewonnen - beim Cuptasting waren die Esten schneller
OK, nun ist es also verständlich, warum ich von den Yirgacheffes der letzten Jahre etwas enttäuscht war: dieser wichtige Moment ist in meinem kleinen Hirn auf gedeih und verderb mit dem Aroma und dem Geschmack dieser einen Tasse Äthiopien Yirgacheffe von 2004 verbunden. Klar, dass da die leicht anders schmeckenden Ernten der letzten Jahre einfach nicht mithalten konnten.
Auf der Suche nach einem neuen Yirgacheffe bekam ich auch Proben von Trabocca, einem niederländischen Importeur vornehmlich zentralafrikanischer Kaffees mit einem guten Augenmerk für ethische Prinzipien und fairem Handel. Beim ersten Verkosten der Proben war es plötzlich wieder da: dieses spezielle Aroma, dass mich sofort wieder in Erinnerungen an meinen Aha-Moment schwelgen ließ. Genau diesen und keinen andern Yirgacheffe wollte ich also haben.

Cupping des Sonntagmorgen-Sortiments 2009 (siehe auch)
Nun, wie Murphy es verlangt war das natürlich a) der teuerste und b) leider der am wenigsten für uns zurückverfolgbarste Yirgacheffe von allen. Dazu muss man wissen, dass Äthiopien den Kaffeehandel vor ein paar Jahren komplett verstaatlicht hat. Jeder Kaffee der das Land verlässt (auch die guten Spezialitätenkaffees) muss durch die ECX, die Ethiopia Commodity eXchange, gehandelt werden. Während der Qualitätsprüfung durch äthiopische Kaffeetester (Äthiopien hat übrigens die meisten Q-Grader in Afrika) bekommen die Kaffees dann Namen, die ihrer Geschmacksqualität entsprechen – Yirgacheffe für blumig-würzige Kaffees, Sidamo für eher zitronig-süße, Limu für weinige Kaffees und noch einige mehr. In Äthiopien bezeichnet der regionale Name also nicht mehr die Region, aus der der Kaffee stammt, sondern die Region, nach der der Kaffee typischerweise schmeckt. Das macht es relativ kompliziert, den Kaffee bis zur Farm oder Kooperative zurückzuverfolgen. Trabocca arbeitet eng mit Kooperativen vor Ort zusammen und hat unter anderem das Projekt Operation Cherry Red ins Leben gerufen: dabei geht es darum, nur die reifesten Kirschen einer Ernte zu selektieren und daraus dann höherpreisige, weil bessere, Kaffees zu machen. Das Gros der Profite geht dann wieder in die Kooperativen, um die Kaffeequalität wieder zu verbessern, womit dann wieder bessere Preise erzielt werden können. Mit ein paar Tricks kann man diese Kaffees dann trotz ECX auch nach der Auktion wieder dem Erzeuger zuordnen.
Zurück zu unserem Yirgacheffe: Trabocca hat ihn direkt an der Börse aufgrund der Qualität in der Tasse gekauft – genau wie wir nach einem Blindtest diesen Kaffee von Trabocca gekauft haben. Mehr weiß ich leider nicht darüber. Ich glaube aber, dass in einen Kaffee dieser Qualität sehr viel Arbeit mit Liebe zum Detail stecken muss, und das macht man einfach nicht, wenn es sich nicht lohnt. Wer immer diesen Kaffee angebaut, geerntet, sortiert, getrocknet und weiterverarbeitet hat: Danke!
P.s. als Kaffee des Monats ist der Äthiopien Yirgacheffe im Mai 1€ pro Packung günstiger!
Liebe Leute!
Nicht, dass ihr sagt ihr hättet von nichts gewusst:
Wir rösten unseren Kaffee jetzt selbst!
Zur Eröffnung unserer Kaffeerösterei laden wir herzlich zum Tag der Offenen Tür
am Samstag, den 18. Februar 2012
von 11-18 Uhr
in die Laurentiusstr. 6, 32457 Porta Westfalica ein.
Ich werde für euch rösten, ihr könnt unsere Kaffees probieren und Kuchen gibt’s auch. Wir freuen uns auf euch – bis Samstag!
(psst: der Brasilien Yellow Bourbon ist schon vom neuen Röster!)
Die letzten Päckchen sind auf dem Weg, die letzte Nachtschicht für dieses Jahr vorbei – also die beste Zeit für uns, ein paar Vorsätze für’s neue Jahr zu fassen:
- Lukas wird im Januar endlich in unserer eigenen Kaffeerösterei rösten
- Ebenfalls im Januar gibt es einen kleinen Relaunch von Sonntagmorgen.com – Leonard arbeitet noch am Feinschliff, und der neue Shop wird natürlich schöner, besser und klarer
- Aufgrund der großen Nachfrage wird es endlich Kaffee-Abos geben
- Wir werden unser Sortiment noch weiter überarbeiten – 2012 gibt es mit Sicherheit wieder einige spannende neue Kaffees zu entdecken
Natürlich halten wir auch zwischen Weihnachten und Neujahr Wache – Mittwoch und Freitag kommt der DHL-Mann und holt den Kaffeenachschub ab.
In diesem Sinne: Wir wünschen Dir eine besinnliche Weihnachtszeit und einen Guten Rutsch ins neue Jahr! 2012 wird spannend!
Dein
Sonntagmorgen.com-Team
Leo, Lukas, Marc, Marcel, René, Stefan und Till
Hallo Welt!
Ich darf mich kurz vorstellen: Lukas Kolbe, der Neue. Kaffeeverrückt bin ich schon etwas länger, IT-affin ebenso – und jetzt endlich ist es soweit: Als Kaffeeröster werde ich Sonntagmorgen verstärken, um zusammen mit Till und dem ganzen Team unsere neue Kaffeerösterei aufzubauen! Davon träume ich, seit ich 2006 angefangen habe, Kaffee zu rösten! Ich kann es noch kaum fassen, dass wir mitten in der Genehmigungsphase beim Bauamt stecken und hoffentlich Schon Bald ™ damit anfangen können, die Rösterei einzurichten!
Für die Leser dieses Blogs bin ich vielleicht nicht gänzlich unbekannt: zusammen mit Till war ich auf der OMD, um euch guten Kaffee zu servieren. Zur Sortimentsumstellung 2009 gab es ein Cupping mit interessanten Ergebnissen.
In der Zwischenzeit arbeiten wir an neuen Ideen für den Shop (das wird großartig!), neuen Kaffees (ich wusste ja, dass ich gerne die unterschiedlichsten Kaffees teste, aber mit einem Ziel vor Augen macht es doppelt Spaß!) und auch an Röstprofilen und vielen anderen kleinen Baustellen.
Zu meinen absoluten Lieblingskaffees zählen seit einigen Jahren die guten kenianischen, eher hell geröstet. Zubereitet im Filter oder in der French Press. Meine Überraschung war groß, als Marc mir Rohkaffeeproben zum Bewerten gab und ich mitten drin einen außergewöhnlichen Kenianer fand, der mir irgendwie schwer bekannt vorkam: Es war ein Kenia Gethumbwini AB! Dieser Kaffee kommt von der Farm, mit der ein gewisser World Barista Champion 2007 es geschafft hat, kenianischen Kaffee als Espresso zu enttabuisieren. Und dieser nahezu völlig defektfreie Kaffee in den Proben für Sonntagmorgen! Nach einigen Probenröstungen gelang es mir, die schwarze Johannisbeere und den schweren Körper in den Vordergrund zu stellen. Exciting times!
Es wird sich also, wie Till gestern schrieb, in Zukunft einiges tun bei Sonntagmorgen. Ich für meinen Teil kann es kaum abwarten.
Wenn ihr mehr über mich erfahren möchtet, dann könnt ihr gern mein Blog einfachkaffee besuchen oder mir zum Beispiel in den deutschen (Benutzername: lukask) und internationalen (hier: lukas) Kaffeeforen hinterherrecherchieren.
Jetzt muss es mal raus. Es gibt nicht nur ein paar Neuigkeiten, sondern so viel zu erzählen, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll. Erst einmal mit dem Status Quo:
Wir sind nun dreieinhalb Jahre online. Unser neuer Shop läuft seit fast schon einem Jahr und erfreut Euch hoffentlich gleichermaßen wie uns. Wir haben unser Zubehörsortiment deutlich ausgebaut und nehmen fast wöchentlich neue, hochqualitative Produkte ins Programm. Das Kaffeesortiment entspricht immer mehr unserem Wunsch nach möglichst vollständiger Nachvollziehbarkeit und ökologisch und sozial korrekten Anbaubedingungen. Und täglich kommen neue Sonntagmorgen-Freunde hinzu. Alles Grund, sich zu freuen – und die nächste Stufe anzugehen. Zu allen folgenden Punkten gibt es noch ausführliche Blogposts, hier also erst mal der Überblick:
Sonntagmorgen bekommt einen eigenen Röster
Als wir 2007 die erste Probelieferung packten, haben wir die Etiketten in meiner Küche verklebt und später eine Nacht lang im Ladengeschäft unseres Rösters die Pakete gepackt. Anfang 2008 sind wir in eigene Räume gezogen und haben den Kaffee sackweise dorthin geschafft. Seit Ende 2009 haben wir unser eigenes Rohkaffeelager und lassen nach eigenem Gusto in einer befreundeten Rösterei rösten. Nun können wir endlich das letzte Glied in der Kette schließen. Wenn die Ämter und alle anderen Beteiligten mitspielen, wollen wir noch vor Jahresende selbst rösten und damit noch schneller, noch frischer und noch besser werden.
Das Kaffee-Sortiment wandelt sich weiter
Zu Anfang mussten wir uns noch nach dem Sortiment unserer Partner richten. Als wir den Shop umgestellt haben und unser eigenes Rohkaffeelager angelegt haben, konnten wir unserer Vorstellung von gutem und fairem Kaffee näher kommen. Angekommen sind wir erst, wenn wir wirklich für jeden Kaffee genau die faire Herkunft bestimmen, ihn perfekt rösten und immer frisch ausliefern können. Das bedeutet aber zugleich auch, dass zum einen immer wieder Sorten nicht verfügbar sein werden, durch andere ersetzt werden oder nur saisonal verfügbar sind. Je spezieller die Sorte und je genauer eingegrenzt ihre Herkunft, desto schwieriger und schwankender ist die Beschaffung. Ich bin mir sicher, Ihr seid geduldig, wenn es der Qualität dient.
Die Sonntagmorgen-Familie wächst
Was wir alles vorhaben, schaffen wir nicht allein in der bisherigen Besetzung. Es kommen ein paar neue Köpfe hinzu. Dass wir jemand brauchen, der in Zukunft an der Röstmaschine steht, könnt Ihr Euch denken. Er stellt sich hier in Kürze vor. Es kommt aber auch noch ein weiterer Kaffee-Enthusiast hinzu, der in die Welt ausziehen und die Kunde von gutem Kaffee verbreiten soll. Ein anderes Mitglied des Teams bekommt mehr Verantwortung und wird hier in Zukunft öfter auftauchen. Entschuldigt bitte die kryptische Ankündigung, aber 1. will ich nicht gleich alles verraten und 2. sollen die genannten lieber selbst zu Wort kommen.
Freut Euch mit uns auf eine spannende Zeit!
Vor genau drei Jahren gingen wir online und haben seitdem unzählige Kaffeefreunde mit individuellen Kaffeemischungen und Zubehör glücklich machen können. Darauf, dass wir in drei Jahren immer noch da sind, hätten wir offen gesagt 2008 noch nicht gewettet.
Foto "Interesting Coffee & Cake" von "futureshape" Alexander Baxevanis (CC BY 2.0)
Wie alles begann, kann man ganz gut hier im Blog nachvollziehen.
Das Blog gibt es, wie auch die Idee, schon etwas länger als drei Jahre. Während unserer Vorbereitungen 2007 hieß das Projekt noch Zuckr (die Älteren unter Euch erinnern sich vielleicht). Am 17.12.2007 haben wir nach einer 24-Stunden-Schicht die ersten Pakete ausgeliefert. Da war aber der Shop noch nicht online, Bestellungen haben wir über E-Mail angenommen. Auch die Verpackungen sahen noch anders aus.
Bis aus uns ein regulärer Shop wurde, sollte es noch ein wenig dauern. Zwischenzeitlich hatten wir Büro- und Produktionsräume gemietet, am Design und der Programmierung gefeilt und unsere zwei ersten Praktikanten Alex und Kim und Produktionshelfer angestellt. Zum Schluss mussten wir noch ein Kabel über den Hof ziehen, um provisorisch an Internet zu kommen. Am Mittag des 10.3.2008 hatten wir es endlich geschafft und der Shop ging online. An einem Montag, nicht am Sonntagmorgen.
So minimalistisch sah das damals übrigens aus:

Der eine oder andere hat Sonntagmorgen damals für eine Eintagsfliege gehalten. Jetzt starten wir mit unserem komplett renovierten Shop ins vierte Jahr und haben in den nächsten Monaten noch spannende Neuigkeiten für Euch. Doch dazu ein andermal mehr. Wir haben ja noch Zeit.
Nicht zu fassen, dass wir schon über ein Jahr im Betrieb sind. Und andererseits kaum zu glauben, dass es eine so kurze Zeit war. Zu viel hat sich getan, so viel haben wir erlebt. Größtenteils sehr positive Dinge, Menschen, die uns geholfen haben, an unsere Idee geglaubt haben und unseren Kaffee mochten. Teilweise auch weniger schönes, wovon wir uns nie lange den Mut nehmen ließen. Jetzt ist Zeit für Neues.
Als Tamer und ich ins Kaffeegeschäft eingestiegen sind, mussten wir bei Null anfangen. Auf einem Blatt haben wir skizziert, was man so alles braucht, um Kaffee zu verkaufen. Zunächst einmal Kaffee. Der muss geröstet werden, verpackt, irgendwie versiegelt, ein Etikett muss drauf… Jeder dieser Punkte hat Wochen an Recherche und Vorbereitung gekostet. Wir haben darauf geachtet, möglichst flexibel zu bleiben. So haben wir zum Beispiel völlig neutrale Beutel und Kartons verwendet, die erst durch Etiketten und Stempel zu Sonntagmorgen wurden. Schließlich konnten wir nicht wissen, ob wir nicht auf dem ganzen Krempel sitzen bleiben würden. Die Vorräte von damals sind schon x-fach umgeschlagen, und immer noch wird gestempelt.
Jetzt ist es kein großes Wagnis mehr, mehr als eine Palette Kartons hinzustellen. Und nun ist auch die Erfahrung da, wie ein Onlineshop für Kaffee aussehen müsste, um Spaß zu machen und zu verkaufen. Mut und Vertrauen bei uns und anderen sind gewachsen. Und Ideen gibt es reichlich. Also machen wir neu:
- Einen neuen Shop, mit besserer Bedienbarkeit, mehr sinnvollen Funktionen (wie zum Beispiel der überfällige User-Login)
- Ein neues Design: frischer, professioneller, moderner – aber alles andere als langweilig
- Neue Verpackungen: Unverwechselbar, schön und funktionell
- frische Ideen für unser Sortiment, wie wir es beziehen und präsentieren und was wir damit bewegen können
- und mal sehen, was sonst noch
Das Design ist bereits in guten Händen. Das erste, was wir Euch präsentieren können, wird wohl das neue Logo sein. Doch auch an allem anderen wird schon fleißig gearbeitet. In den nächsten Wochen wird es hier Updates zur Entwicklung geben.
Nachdem die meisten komplizierten Fragen geklärt sind und das gröbste in die Wege geleitet ist, beschäftigt mich eine eher simple Frage: Was mache ich mit den Tassen im bisherigen, auch sehr schönen Design, die voraussichtlich noch übrig bleiben?
Liebe Freunde, Fans, Kunden, Förderer, Partner und interessierte Kaffeefreunde (hab ich Euch nun alle?),
von Ruhe und Besinnlichkeit war hier in den letzten Tagen und Wochen nicht viel zu spüren. Hier wurde fleißig gemahlen, gemischt, verpackt und hin und wieder auch mal geflucht wegen fehlender Verpackungen, kaputter Maschinen und den kleinen Unzulänglichkeiten des Lebens. Aber Ihr habt uns da durchgeholfen, zum Beispiel mit den vielen Zuschriften, als wir einen Ausweichlieferanten für unsere Probierverpackungen gesucht haben.
Euch oder auch nur die wichtigten zu nennen würde den Rahmen sprengen, und am Ende fehlt noch jemand. Seid aber sicher, dass wir Euch nicht vergessen.
Danke für Eure Geduld, Eure Hilfe und Eure Treue.

Ein kleiner, wichtiger Hinweis: DHL hat uns zugesichert, dass alle bisher versendeten Pakete noch bis Heiligabend ankommen. Für die heutige Charge können wir nur noch das Beste hoffen. Bitte beachtet auch, dass wir am 24. Dezember nicht mehr versenden (die Pakete würden dann 5 Tage bei der Post herumliegen). Am 29. und 30. Dezember sowie am 2. Januar sind wir für Euch da und packen Pakete. Dann wird es auch einen kleinen Jahresrückblick aus unserer Sicht geben.
Ab dem 5. Januar, wenn alle Feiern und der Jahreswechsel überstanden sind, geht der ganz reguläre Betrieb wieder los. Wir werden Euch noch auf dem Laufenden halten, aber im neuen Jahr werdet Ihr Euch über einige Neuerungen freuen können, die Ihr Euch schon lange von uns gewünscht habt.
Euch allen wünschen wir ein frohes Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen.
Genießt die hoffentlich erholsame Zeit und bleibt uns gewogen!
Tamer, Till und das ganze Sonntagmorgen-Team
Vor ein paar Wochen hatten wir für einen Tag ein Kamerateam des WDR auf den Fersen. Gestern lief endlich der Bericht, und glücklicherweise ist der heute auch schon online bei Youtube. Darin könnt Ihr unter anderem mal sehen, wie bei uns geröstet wird:
Neues bei Sonntagmorgen





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