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…sondern im Moment mindestens genauso sehnsüchtig auf unseren Verpackungshersteller. Unsere neue Lieferung Dreirandsiegelbeutel (das sind die kleinen 40g-Päckchen) hatten wir eigentlich zumindest für heute erwartet. Fehlanzeige. Es läuft wohl auf Freitag hinaus. Auf unseren spontanen Aufruf bei Twitter, uns Tipps für andere Bezugsquellen zu geben kamen zwar reichlich Reaktionen, aber auch bei diesen Adressen war kurzfristig nichts zu machen.

Also bleiben wir beim bisherigen Lieferanten, mit dem wir sonst auch sehr zufrieden sind, und müssen warten. Womöglich werden wir die kleinen Biester noch persönlich am Werk abholen. Hauptsache, sie sind wenigstens noch zum Wochenende da, denn unser Adventskalender scheint bei Euch ganz gut anzukommen.

Eben haben wir eine Mail an alle Besteller geschickt, in der wir noch um ein wenig Geduld bitten. Alle Adventskalender werden rechtzeitig vor dem Advent ausgeliefert, das versprechen wir Euch. Anstatt zum Barcamp Hamburg zu fahren, werden wir in unserer neuen Produktionsanlage im Technologiehof eine Sonderschicht einlegen und tausende kleine Päckchen schweißen. Am Montag gehen die Pakete dann auf Reisen und sollten am Dienstag da sein. Genug Zeit also noch, um den Kalender lieben Menschen mitzubringen oder weiterzuschicken.

Aus dem Stress des heutigen Tages haben wir gelernt, in Zukunft noch ein Bisschen langfristiger und mit mehr Sicherheitsreserven zu planen und uns weniger auf Externe zu verlassen. Genug Platz zum Lagern ist ja jetzt da.

Ach ja, heute war auch der WDR da, aber das ist eine andere Geschichte…


An unserem Kaffeestand bei der OMD 2008 hat Alexander Hüsing ein Interview mit Till geführt – der sichtbar schon wieder ein paar Tassen intus hatte. Seitdem ist schon wieder eine ganze Menge passiert, die Zwischenzeit kommt uns wie ein halbes Jahr vor. Aktuell und interessant ist das Video trotzdem. Film ab!


In einem Interview mit Tobias Glawe beim Barcamp Berlin 3 hat Tamer unser Prinzip auf den Punkt gebracht:

Aber die IT-Mischung ist doch üblicherweise mit Java?


Beim letzten Barcamp in der Hauptstadt haben wir uns noch die Köpfe über Namen und Logos für unser Firmenkind zermartert. Letztes Wochenende sind wir zum Barcamp Berlin 3 wieder da gewesen, diesmal als Sponsoren. Natürlich haben wir unseren leckeren Kaffee mitgebracht, unter dem mittlerweile in Barcamp-Kreisen doch recht geläufigen Namen Sonntagmorgen.

Wir fanden nicht nur ein verdammt großes, sondern auch nahezu perfekt organisiertes Barcamp vor. Es gab ausreichend Bandbreite für alle, gemütliche Sitzsäcke, eine unglaublich riesige Twitterwall und ausreichend leckeres Essen. Letzteres kam unter anderem von den Kollegen von mymuesli und Chocri. Abgerundet wurde unsere “Food 2.0“-Ecke durch Puretea und Walther’s. Zusammen sind wir das nächste große Ding!

BarCampBerlin3

Die schlechte Akustik mancher Sessionräume wurde zu Recht schon kritisiert, hat mich persönlich aber nicht weiter gestört: Ich war an beiden Tagen schon vollkommen damit beschäftigt, in der Halle in Loungesesseln rumzulümmeln und mit all den netten und spannenden Leuten zu reden. Vielleicht kam es mir auch nur so vor, weil ich mir diesmal bewusst noch mehr Zeit genommen habe, aber für mich war es ein Barcamp unter alten und neuen Freunden, an das ich gern denke und das wir gerne unterstützt haben.

Diese Unterstützung kam an. Leute, Ihr habt an 2 Tagen über 500 Liter Kaffee zu Euch genommen. Gut 20 Kilo haben wir durch die Maschinen gejagt. Aber Hauptsache ist, es hat Euch mal wieder geschmeckt. Nur Scholt schreibt, dass es nicht sein Fall war, aber den überzeugen wir vielleicht in Hamburg


Till erzählt dem “Marketingberater 2.0″ Sebastian Voss beim Barcamp Berlin 3, was das besondere an unserem Produkt und unserer Plattform ist und was sich in den letzten Tagen so ereignet hat. Film ab:

Link: Barcamp3-Special: Till Achinger, Sonntagmorgen.com


Und beides hatte noch nicht einmal etwas miteinander zu tun.

Die gute Nachricht 1: Das ERCIS Launchpad, einem Gründerwettbewerb des hiesigen Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, konnten wir für uns entscheiden. Neben dem Preisgeld ganz praktisch: Drei Monate Büro sind auch mit drin. Dahingehend waren wir im Moment ohnehin noch auf der Suche. Ein erstes Foto von der Preisverleihung gibts von Peter bei Twitpic, weitere folgen. Wir überlegen noch, wie wir den riesigen Scheck unter der Scheibe im Schalterraum der Bank durchbekommen.

Die gute Nachricht 2: RTL2 hat als “Topthema” eine kleine Auswahl von Mass Customized Food-Anbietern ins Netz gestellt und in den “RTL2 News” im Abendprogramm darüber berichtet. Wir heißen also eine ganze Menge neuer Kunden herzlich Willkommen!


Diesen Vorsatz hat Djure Meinen dann doch verfehlt: Beim Münsterland Giro ist er unter der Flagge des Sonntagmorgen 50hz Racing Team 509. geworden. Nach eigener Messung hat er auf 76,32 einen Schnitt von 31,9 km/h herausgefahren und damit seine Erwartungen weit übertroffen.

Djure Meinen - Sonntagmorgen 50hz Racing Team

Das Rennteam, bisher bestehend aus einer Person, haben wir mit Djure ganz spontan und aus Spaß an der Freude ins Leben gerufen, könnte aber der Auftakt für mehr sein. Kaum hatte ich über Sonntagmorgen 50hz Racing herumgesponnen, hatte Djure die Ankündigung schon ins Netz gestellt und damit Nägel mit Köpfen gemacht. Kurzerhand haben wir Trikots produziert und die Gründung ausgerufen. Beim Giro startete Djure dann in der Jedermann-Klasse. Mit dem Zugang weiterer Fahrer bzw. Athleten anderer Sportarten rechnen wir fest.

Mittlerweile ist der packende Rennbericht online. So was machen wir bestimmt noch mal.


Dass von Münster aus das Internet aufgemischt wird, hatte Andi ja schon angekündigt. Wir haben die Entwicklung unseres “Nachbarn” gespannt mitverfolgt und heute ist es so weit: Allmytea nimmt den Betrieb auf und kann sich sehen lassen. Ab heute also Kaffee-Mix und Tee-Mix aus Münster. Clusterbildung sozusagen.

Allmytea Logo

In einem Interview mit Andreas Unger und im Allmytea-Blog kann man nachlesen, wie es zu der Gründung kam und was die Gründer noch vorhaben.

Andi, herzlichen Glückwunsch. Bis bald – auf einen Kaffee. ;-)


Eine gute Idee ist der Anfang, doch ohne eine gute und zumindest fehlerarme Umsetzung läuft nichts. Vor Gründung und Selbständigkeit liegen einige Stolpersteine. Die meisten sieht man erst, wenn man sich schon die Füße angestoßen hat. Auch bei uns ist das nicht ausgeblieben. Ein klein wenig sicherer hat mich das “Gründertraining” des Gründerkollegs der RWTH Aachen gemacht. Daher werbe ich hier gern ein wenig für die Neuauflage:

Schon seit 7 Jahren bereitet das Gründerkolleg Gründer und Gründerteams auf die unternehmerischen Anforderungen der Selbständigkeit vor. Das nunmehr 17. Gründertraining findet vom 15. bis 18. September 2008 statt. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Themenbereiche Finanzierung, Marketing, Recht, Personal und Versicherung eines jungen Unternehmens zu gewinnen.

Besonderen Spaß hat mir die Gründungssimulation gemacht. Als ich am Gründertraining teilnahm, konkurrierten Hersteller von Surfbrettern auf zwei fiktiven Märkten um Ressourcen und Kunden. Mein Partner Juliaan Cazin und ich konnten nach einer beinahe-Pleite und einer harten Konsolidierungsaktion knapp als Sieger herausgehen.

Bevor wir starten konnten, mussten wir unsere Geldgeber mit einem (vereinfachten) Businessplan und in einem persönlichen Gespräch überzeugen. Ein prima Training für “echte” Finanzverhandlungen. Viele interessante Gründerpersönlichkeiten und Kapitalgeber kamen als Referenten und Gesprächspartner hinzu. Beim “Unternehmerabend” hatte man die Gelegenheit zum Plaudern.

Das Gründertraining war eine der ersten Gelegenheiten, bei denen ich offen von der Idee zu Sonntagmorgen erzählt habe. Sowohl die Teilnehmer als auch die Referenten verpflichten sich durch eine Vertraulichkeitserklärung zur Geheimhaltung aller ihnen im Rahmen des Gründertrainings zugänglichen Informationen, aber zudem herrschte auch eine sehr freundschaftliche Atmosphäre.

Der Teilnahmebeitrag von 50 € für Studenten und 100 € für Externe ist gut angelegt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 3. September 2008 erforderlich. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden sich unter www.gruenderkolleg.de.


Am Montag kam ein Brief. Absender: Das Bundespräsidialamt in Berlin. Inhalt: Ein signiertes Foto von Bundespräsident Horst Köhler. Warum? Weil es geht.

Bundespräsident Horst Köhler bei Sonntagmorgen Kaffee

Tamer wollte von Anfang an hinter seinem Schreibtisch gern ein gerahmtes Portrait des Bundespräsidenten haben. Ich hätte ihm die Freude gern unkompliziert gemacht und einfach eines ausgedruckt, aber irgendwie war nicht brauchbares rahmungswürdiges Bild auf der Webseite des Bundespräsidialamtes zu haben. Also habe ich einen freundlichen Brief geschrieben, ob man uns nicht ein würdiges Portrait zusenden kann, vielleicht gleich schon gerahmt. Ganz so entgegenkommend war man in Berlin nicht, aber jetzt haben wir ein Portrait von Horst Köhler. Mit Unterschrift. Und mittlerweile auch gerahmt.


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