dip:coffee: die einfachste Art, richtig guten Kaffee zuzubereiten

von Till

Zuhause in meiner Küche habe ich fünf verschiedene Varianten der Kaffeezubereitung zur Verfügung, manche davon in verschiedenen Ausführungen. Aus einer guten Bohne einen leckeren Kaffee zu zaubern ist da kein Problem. Aber unterwegs? Beim Camping oder im Hotel? An der Tankstelle, wo es wieder nur einen Instant-Automaten gibt? Vor kurzem sind wir auf die Lösung gestoßen worden. Sie heißt dip:coffee. Wir dürfen zu den drei Anbietern gehören, die dieses tolle Produkt hier auf den Markt bringen. Die Entstehungsgeschichte gibt es im Blog von Hans (Maskal), hier erst mal die Infos in Kürze:

Wie funktioniert dip:coffee?

dip:coffee - drink it. love it.DipCoffee wirkt wie ein Teebeutel für Kaffee, unter Schutzatmosphäre eingeschweißt und von einer Hartschale umschlossen. Um damit Kaffee zuzubereiten, nimmt man den Beutel aus der Packung, hängt ihn in die Tasse und gießt mit heißem Wasser auf. Dann beginnt die Prozedur, wegen der das Wunderding DipCoffee heißt: Um Wasser und Kaffee in Kontakt zu bringen, dippt man den Kaffeebeutel im Wasser mithilfe einer Schnur. Nach 3 Minuten ist der Kaffee fertig.

Wie schmeckt dip:coffee?

Ich war offen gesagt skeptisch: Das wird doch wieder plörrig schmecken. Ich wurde eines besseren belehrt: DipCoffee schmeckt wirklich wie ein “richtiger” Filterkaffee, und zwar wie ein guter! Es braucht am Anfang nur ein wenig Geduld, weil man natürlich testen will und den Beutel immer zu früh rausnimmt. Lässt man sich aber die drei Minuten Zeit und liest z.B. währenddessen schon mal seine Mails, erhält man einen tollen Kaffee. In dip:coffee steckt ein Arabica aus Ruanda, ein sogenannter “fully washed” (gewaschen), der sich durch seinen ausgewogenen Charakter auszeichnet.

Wofür ist dip:coffee gut?

Die Vorteile von dip:coffee:

  • Es ist “richtiger” Filterkaffee, kein Instantkaffee.
  • Man braucht keine Maschine, nur heißes Wasser.
  • dip:coffee ist komplett recycel- und kompostierbar.

Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel Camping und Outdoor-Aktivitäten, Außendienst, Hotelaufenthalte und generell alle Aufenthalte an Orten, an denen einem normalerweise kein guter Kaffee serviert wird. ;-)

Wo bekommt man dip:coffee?

Selbstverständlich bei Sonntagmorgen Kaffee, Maskal und Mondo del Caffe. Außerdem direkt auf www.dipcoffee.de, wo es auch weitere Infos zum Projekt gibt.

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9 Antworten zu “dip:coffee: die einfachste Art, richtig guten Kaffee zuzubereiten”

  1. Katti Says:

    Schön, dass der die Produktnummer 42 bekommen hat ;-)

  2. Olaf Says:

    na da bin ich ja als Kaffeeliebhaber ein bisschen entäuscht von euch….Hab gedacht Ihr hättet Kaffeegeschmack. Aber vielleicht macht man für Umsatz fast alles. Wenn ich zum Camping gehe, nehme ich meine Bodum und guten Kaffee mit und fang nicht mit so einem Blödsinn an.

  3. Till Says:

    @Olaf Darf ich fragen, ob Du dipcoffee schon mal probiert hast? Sonst würde ich Dich gern dazu einladen. Im Übrigen: Wenn Umsatz hier regieren würde, verkauften wir statt Kaffee schon seit langem Handyspiele. ;-)

  4. Bankerin Says:

    Ich mache mir den dipcoffee immer im Büro, wenn ich zu faul bin, Kaffee to go beim Bäcker zu holen.

    Der Geschmack ist o.k., aber nach meiner Meinung nicht mit normalem Filterkaffee zu vergleichen. Das schmeckt so, wie wenn ich in eine große Filtertüte nur 1 Löffel Kaffee schütte.

  5. Till Says:

    @Bankerin Versuch mal, noch etwas länger zu dippen oder ein bisschen weniger Wasser zu nehmen. Bei meinen ersten Versuchen war er auch zu schwach, geht aber auch anders.

  6. Manuel Says:

    …wobei ich fast sicher bin, dass “Bankerin” den dip:coffee noch gar nicht probiert hat, sondern nur auf ihr “Finanzlexikon” aufmerksam machen wollte :)

    Wie auch immer: wichtig beim dippen ist: 3 Minuten lang “ziehen” lassen (also dippen). Und nicht mehr als 180ml pro Portion. Dann schmeckts auch!

  7. Bankerin Says:

    @Manuel:
    > …wobei ich fast sicher bin, dass “Bankerin” den dip:coffee noch gar nicht probiert hat

    Wir haben im Büro alles getestet, was nach Kaffee aussieht, auch dipcoffee.
    Ich werde es mal mit weniger Wasser versuchen. Vielleicht kompensiert das den Nachteil, daß das Wasser beim dippen nicht so heiß wie in der Kaffeemaschine ist, und deshalb evtl. nicht alle Aromastoffe aus dem Pulver holt.

  8. Max Says:

    Ich bin da auch zum totalen Pingel geworden. Den Kaffee in der Uni Bibliothek kann ich nicht mehr trinken…instant und dann auch noch schlecht. Aber viele Tankstellen haben inzwischen gute Kaffeemaschinen mit frisch gebrühtem, sehr guten Kaffee (z.B. viele Aral). Aber dieses Konzept hier ist sicher ne Alternativeu nd ein Kaffee kostet dann sich auch keine 2€

  9. Till Says:

    Ich selbst habe jetzt immer ein, zwei Stück auf Bahnfahrten dabei. Man erntet im Bordbistro fragende Blicke, aber es ist die klar bessere Alternative.

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