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Gründen lernen: Gründertraining in Aachen

Thursday, July 3rd, 2008

Eine gute Idee ist der Anfang, doch ohne eine gute und zumindest fehlerarme Umsetzung läuft nichts. Vor Gründung und Selbständigkeit liegen einige Stolpersteine. Die meisten sieht man erst, wenn man sich schon die Füße angestoßen hat. Auch bei uns ist das nicht ausgeblieben. Ein klein wenig sicherer hat mich das “Gründertraining” des Gründerkollegs der RWTH Aachen gemacht. Daher werbe ich hier gern ein wenig für die Neuauflage:

Schon seit 7 Jahren bereitet das Gründerkolleg Gründer und Gründerteams auf die unternehmerischen Anforderungen der Selbständigkeit vor. Das nunmehr 17. Gründertraining findet vom 15. bis 18. September 2008 statt. Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern die Möglichkeit, einen tieferen Einblick in die Themenbereiche Finanzierung, Marketing, Recht, Personal und Versicherung eines jungen Unternehmens zu gewinnen.

Besonderen Spaß hat mir die Gründungssimulation gemacht. Als ich am Gründertraining teilnahm, konkurrierten Hersteller von Surfbrettern auf zwei fiktiven Märkten um Ressourcen und Kunden. Mein Partner Juliaan Cazin und ich konnten nach einer beinahe-Pleite und einer harten Konsolidierungsaktion knapp als Sieger herausgehen.

Bevor wir starten konnten, mussten wir unsere Geldgeber mit einem (vereinfachten) Businessplan und in einem persönlichen Gespräch überzeugen. Ein prima Training für “echte” Finanzverhandlungen. Viele interessante Gründerpersönlichkeiten und Kapitalgeber kamen als Referenten und Gesprächspartner hinzu. Beim “Unternehmerabend” hatte man die Gelegenheit zum Plaudern.

Das Gründertraining war eine der ersten Gelegenheiten, bei denen ich offen von der Idee zu Sonntagmorgen erzählt habe. Sowohl die Teilnehmer als auch die Referenten verpflichten sich durch eine Vertraulichkeitserklärung zur Geheimhaltung aller ihnen im Rahmen des Gründertrainings zugänglichen Informationen, aber zudem herrschte auch eine sehr freundschaftliche Atmosphäre.

Der Teilnahmebeitrag von 50 € für Studenten und 100 € für Externe ist gut angelegt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung mit einem kurzen Lebenslauf bis zum 3. September 2008 erforderlich. Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden sich unter www.gruenderkolleg.de.

sonntagmorgen-Video bei easn

Tuesday, December 4th, 2007

Vor ein paar Tagen habe ich mich mich in Aachen mit Andreas Gerads getroffen, der mich für seine Plattform easn (everything a startup needs) interviewt hat. Gut 8 Minuten lang hatte ich die Gelegenheit, unser Konzept, den Weg dorthin und uns Gründer vorzustellen. Ein Anflug von Erkältung ist schon zu hören. Hätte ich doch da schon mal ein Bisschen Obst eingekauft und nicht erst heute… *nies* Und das Niveau ist zum Schluss ganz unten… ;-)

Film ab!

Sonntagmorgen am Montagabend

Tuesday, December 4th, 2007

Gestern hatten wir gewissermaßen den ersten Sprung ins kalte Wasser: Beim Webmontag Aachen haben wir unser Projekt zum ersten mal unter neuem Namen und „offiziell” vorgestellt. In den Räumen von humanmachine sollte man unser Produkt endlich auch riechen und schmecken (Memo: nächstes mal mehr Milch und Zucker) können. Im ersten Stock gab es glücklicherweise gleich eine Theke, an der wir unsere Kaffeebar einrichten konnten - als “Closed-Offline-Alpha” sozusagen.

Nach einer kleinen Einführung zum wie, weshalb, warum baten wir die Anwesenden zur Verkostung. Das kann man schlecht proben, und dafür ist es recht gut verlaufen. Die Idee scheint ganz gut angekommen zu sein.

Wir hatten 6 reine Sorten und 3 aromatisierte Mischungen dabei, die wir frisch gemahlen und aufgebrüht haben. Von Nicaragua Maragogype bis Indian Pearl Mountain, von Vanille-Haselnuss bis Orangen-Kaffee reichte die Palette. Neugier und Interesse waren größer als gedacht. Immer wieder steckte jemand seine Nase in die Gläser mit seinen Bohnen, fragte nach und verlangte nach einer neuen Sorte. Wir konnten sogar einen absoluten Nicht-Kaffeetrinker für eine zweite Tasse gewinnen, wenn wir ihn am Ende auch nicht auf Dauer von der braunen Bohne überzeugen konnten.

Als die ersten Tester ein zufriedenes Gesicht aufsetzten, fiel uns ein kleines Gebirge vom Herzen. Weil Tamer stundenlang im Stau stand und Till vor Erkältung kaum aus den Augen gucken konnte, waren wir schon drauf und dran, die Vorführung abzublasen. Am Ende waren wir heilfroh, uns dann doch mit dem eigenen Kaffee gedopt und zusammengerissen zu haben. Auf der nächtlichen Rückfahrt nach Münster (mittlerweile war es kurz vor eins) waren wir sehr erschöpft, aber zufrieden und uns einig: Das wird nicht die letzte Live-Demo dieser Art gewesen sein. Danke an alle für so viel Interesse und das wertvolle Feedback!