Zeit für guten Kaffee

Die Kaffeerösterei Sonntagmorgen bloggt über Kaffee, Rösten und den ganzen Rest

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Auf Kaffeefahrt – mit Koje, Kühlschrank und Gaskocher

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Kaffee-Mobil: Der Sontagmorgen-Bulli

Prinzipiell bin ich ein Freund des Bahnfahrens (des Bahnfahrens allgemein, im Besonderen regt mich die Deutsche Bahn in der Umsetzung dieses Transportkonzepts hin und wieder aus). Kaffeemaschinen und Zubehör im Zug zu transportieren ist allerdings nicht besonders praktikabel. In der Vergangenheit haben wir hin und wieder über Twitter eine Mitfahrgelegenheit für die “Barcamp-eigenen Brühmaschinen” gesucht. Zum Glück meist erfolgreich, und manchmal mit sehr wenig Spielraum.

Zukünftig haben wir noch Plätze frei – theoretisch sogar zum Übernachten. Seit heute gehört ein weißer T4-Bus mit Wohnmobilausbau zur Sonntagmorgen-Familie. Nicht neu, nicht beeindruckend, aber in welchem anderen Firmenwagen kann man in der Pause Kaffee kochen? Neben Kaltgetränken für den Abend beinhaltet der Tourbus 4 Sitz- und Schlafplätze, in Zukunft ein Bisschen Elektronikspielzeug und natürlich diverse Möglichkeiten der Kaffeezubereitung. Ein Bisschen Corporate-Design außenherum wird er wohl auch noch abkriegen. Ein guter Grund, wieder mehr auf Tour zu gehen.

Mitfahr-Angebote und “Tourdaten” demnächst in diesem Blog.

“Designer-Drogen” für das Designcamp 2009

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Im Rahmen der Einrichtungsmesse imm Cologne findet am Wochenende ein Barcamp speziell für Designer statt. Samstag und Sonntag bietet das Designcamp bis zu 150 Kreativen unter dem Motto „Kreativ, mutig, visionär“ einen Platz zum Austausch.

Um Grenzen zu sprengen, sind Designer aller Fachrichtungen angesprochen. Egal ob Architekt, Web-, Interieur-, Produkt-, 3D-, Industrie-, Foto-, Grafik-, oder Multimediadesigner, jeder kann seine Themen aktiv einbringen und gemeinsam mit anderen völlig neue, interdisziplinäre Ideen entwickeln.

Sonntagmorgen Kaffee unterstützt die Veranstaltung mit der wohl beliebtesten “Designer-Droge”. Weil wir damit nicht allein sind, ist die Teilnahme kostenlos!

Die Vielfalt der Themen kann man bei Betrachtung der ersten Themenvorschläge erahnen. Hier ein Auszug aus der Einladung der Veranstalter:

Du bist eingeladen zur ersten „nutzergenerierten“ Designkonferenz in
Europa. Denn beim DesignCamp Cologne bist Du Teilnehmer/-in und Referent/-in zugleich. Vielleicht möchtest Du mit Deinem Thema Gleich-
gesinnte begeistern oder Dich von anderen und deren Design-Ideen,
-Projekten und -Konzepten im Rahmen einer Session inspirieren lassen.
Lass‘ Dich von der BarCamp-Atmosphäre anstecken und sei dabei, wenn sich am Wochenende des 24./25. Januar 2009 (parallel zur Internationalen Möbelmesse) in Köln mehr als 150 Designer aller Fachdisziplinen treffen.

Veranstaltungsort: imm Cologne, Köln Messe, Konferenzzentrum Nord

Noch ein paar Infos gibt es bei Kopfbunt und A Better Tomorrow.

Open Kaffeemaschine oder Catering 2.0

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Die Barcamps (Was ist ein Barcamp?) in Deutschland haben jetzt auch eigene Kaffeemaschinen! Wir haben sie zusammen mit edelight, einer Plattform für schöne Produkte, ungewöhnliche und passende Geschenke, angeschafft und halten sie fortan bereit. Ihren ersten Einsatz hatten sie am letzten Wochenende beim Barcamp Bodensee. So langsam scheint sich der Materialpool zu bilden, den Oliver schon in seinem Kommentar bei Cem angeregt hatte: Auch die Steckdosen-Verteilerleisten vom Barcamp Offenburg sollen zum Wanderpokal werden.

Im Sonntagmorgen-Hauptquartier in Münster stehen ab jetzt zwei Bonamat TH-10 und vier Kannen bereit. Das sind Gastronomie-Kaffeemaschinen, von denen jede in 10 Minuten 2,2 Liter aufbrüht. Samstagmorgen wirds auch damit stressig, aber es passt. In Zukunft kann jeder Barcamp-Veranstalter die Geräte hier in Münster abholen bzw. von durchreisenden Gästen abholen lassen. Eine rechtzeitige Ankündigung per Mail oder Twitter ist sinnvoll, damit sie nicht anderweitig verplant sind.

So weit die reine Meldung. Mit den Maschinen verbindet uns aber schon eine aberwitzige Geschichte: Am Donnerstag mussten wir die Kaffeemaschinen in einem Kölner Vorort abholen, im Tannenweg 8. Kein Problem, mit Google Maps auf dem Handy wird das schon zu finden sein. Endlich vor Ort angekommen (und nach dem Geld holen, weil ich mein Portemonnaie samt Jacke am Kleiderhaken gelassen hatte) standen wir ein wenig verwirrt vor dem Klingelschild. Kein Name kam uns wirklich bekannt vor. Also auf gut Glück geklingelt und gefragt: “Guten Tag, wir wollten hier Kaffeemaschinen abholen.”

Als uns eine ältere Frau öffnete waren wir schon recht sicher, falsch zu liegen, aber sie rief uns zurück und meinte, das habe schon alles seine Richtigkeit, sie sei die Mutter der Kompanie und ihr Sohn hätte ihr aufgetragen, uns die Kaffeemaschine auszuhändigen. Na gut. Erst einmal erleichtert, wurden wir dann doch stutzig: In dem kleinen Paket? Tamer riss die Klebestreifen auf und wir schauten beide in den Karton: Drin stand eine kleine Pad-Maschine. Für die wir beinahe ein paar hundert Euro in bar hingeblättert hätten.

Was war da los? Den Tannenweg gibt es keine 10 Kilometer weiter nochmal, genauso wie den Eichenweg, den Birkenweg und alles andere drumherum. Wir waren in der richtigen Straße unter der richtigen Nummer, aber im falschen Ort. Und genau dort gab es jemand, der eine im Internet bestellte Kaffeemaschine zur Rücknahme angemeldet hatte. Bei der Menge Zufall hätten wir letzten Samstag eigentlich auch noch Lotto spielen sollen.

Mit einem Telefonat hat sich alles geklärt. Im richtigen Tannenweg konnten wir die großen Maschinen entgegennehmen und Kurs nach Süden setzen. Aber Google Maps und seinen Adressvorschlägen trauen wir seitdem nicht mehr so recht.

Sonntagmorgen Kaffee beim Barcamp Bodensee

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“Wenn ich den See seh, brauch ich kein Meer mehr.” – Stimmt. Beim Barcamp Bodensee kam richtig Urlaubsfeeling auf. Nachdem Tamer und ich am Samstagmorgen den ersten Ansturm an Koffeinsüchtigen bewältigt hatten, konnten auch wir den wunderbaren Blick über den See bis in die Alpen genießen.

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Genießen, das Stichwort: Ich hatte den Eindruck, den Barcampern hat es mal wieder geschmeckt. Die eine oder der andere warteten eigens eine halbe Stunde, bis es wieder Vanille-Haselnuss-Kaffee gab. Am meisten freut mich immer, wenn wir wieder einen Tester für die Vielfalt von Kaffee begeistern konnten: Sätze wie “Der Fruchtige (Kenya Perl) ist der Bringer!” oder “Es muss der Robusta sein!” höre ich immer gern. Ganz besonders, wenn sie von einem Kaffeesommelier kommen.

Nun waren wir ja nicht NUR zum Kaffee-Ausschenken angereist, sondern auch zum Wissens- und Gedankenaustausch, etwa über Suchmaschinenoptimierung, Finanzierung von Startups, Onlinewerbung mit Adwords und vieles mehr. Das einzige, die die unserer Meinung nach durchweg hochinteressanten Sessions noch übertreffen konnte, waren die zwischenzeitlichen Gepräche im kleinen Kreis, zum Beispiel mit Johannes Ellenberg oder Kaffeesommelier Michael Herrling. Einige Tipps von hilfsbereiten Barcampern werden wir in der nächsten Zeit umsetzen.

Das Barcamp Bodensee war regelrecht perfekt organisiert: Die Location Zeppelin University war an der Dekadenzgrenze gut, für Unterkunft, leckeres Essen und Säfte, ja sogar für Fahrräder war gesorgt. Ein großer Dank an den Organisator Oliver Gassner sowie alle anderen, die bei diesem spaßigen und ergiebigen Wochenende mitgeholfen und teilgenommen haben. Es hat uns große Freude gemacht, Euch Kaffee zu servieren.
Wer gern noch mal wüsste, was für einen Kaffee er da eigentlich getrunken hat, der findet ihn in der folgenden Liste:

  • Robusta Indian Parchment – herber, rauher Tieflandkaffee mit viel Koffein
  • Kenya Perl – kenianische Perlbohne, schmeckt fruchtig
  • Indian Pearl Mountain mit Vanille-Haselnuss-Aroma – fast schon ein Barcamp-Klassiker, zu dem ich nichts hinzufügen muss
  • Mexico – eine Mischung verschiedener fair gehandelter mexikanischer Kaffees (“organico”)
  • Indonesien Java – sehr säurearm, mild und nussig

Alle Sorten findet Ihr natürlich in unserem Kaffee-Konfigurator.

Eine Liste der weiteren Beiträge zum Barcamp Bodensee gibts im Wiki.

Beliebte Inder beim Barcamp Hannover

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Erst Anfang der Woche konnten wir unser endgültiges OK für das Sponsoring des Barcamp Hannover geben. So spontan wie die Un-Konferenz selbst haben wir also auch die Unterkunft organisiert: Über Twitter meldete sich nahezu in letzter Minute noch Michael alias Mika73 mit einem freien Feldbett. Mit kiloweise Kaffee in der Reisetasche bin ich dann mit dem Zug nach Hannover gereist. Nachdem mich ein ambitionierter Taxifahrer am Freitagabend schon beinahe nach Berlin anstatt zum Lokal “Spandau” gefahren hätte, klang der Abend mit von Sevenload großzügig gesponsertem Freibier aus.

Der Samstagmorgen begann stressig: Statt der erwarteten 4 Kannen und 2 Kaffeemaschinen hatte der Caterer nur 2 Kannen und eine Maschine geliefert – ein bisschen wenig für 200 koffeindurstige Kehlen. Ich kam mit dem Aufbrühen gar nicht hinterher, so schnell waren die Kannen leer. Erst während der Vorstellungsrunde und Sessionplanung konnte ich einen kleinen Puffer aufbauen und musste fortan niemand mehr warten lassen. Die ersten Kommentare bei Twitter waren motivierend.

Irgendwann standen 8 seltsame Dosen mit dem Aufdruck “Kaffeewölkchen” auf dem Tisch. Ich war irritiert. “Nero hat gesagt das wär Milch” kriege ich zu hören. Milchweißer! Aaargh! Meine Stimmung ist dem Nullpunkt nahe. Aber ab da gehts bergauf. Schnell hat Jörn bei IKEA ein paar Kannen besorgt, der Ansturm am Stand entzerrt sich und mittags gibts sogar noch Vollmilch. Als Alex auftauchte, war die Situation schon im Griff und ich konnte mich nachmittags noch ein paar Sessions widmen.

Alex und Till auf dem Barcamp Hannover

^ Danke, Tobias, für das Foto und das dicke Lob. Es war uns eine Freude!

Bald war das Wort vom “IT-Kaffee” in aller Munde. Gemeint war der Robusta Indian Parchment, ein Tieflandkaffee, der naturgemäß gut doppelt so viel Koffein beinhaltet wie der mittlerweile verbreitetere Arabica. Besonders bei den diesmal verhältnismäßig zahlreich erschienenen Frauen ein Renner, wenn auch nicht bei allen, war unser Indian Pearl Mountain mit Vanille-Haselnuss-Aroma. Die meisten “Volkshochschüler des Web 2.0” waren angetan bis begeistert von unseren Indern.

Weniger begeistert waren die Kontrolleure der ÜSTRA (Hannoveraner Verkehrsbetriebe), als sie uns am Sonntagmorgen ohne Fahrschein antrafen. “Am Bahnhof kriegen wir ein Niedersachsen-Ticket für den ganzen Tag, die 2 Stationen sind ja nicht so wild”, dachten wir und hätten doch wissen müssen, dass so was nach Murphy immer schief geht. 80 Euro Strafe für Alex und mich. Als Alex dann am Kaffeestand einen Schwarzfahr-Spendenbecher aufstellte, hab ich das für einen netten Witz gehalten, aber schließlich kamen 71,20 Euro und 1 Pence zusammen. Wow! Vielen Dank auch an dieser Stelle noch mal für so viel Solidarität, das hätte ich nie gedacht.

Ein Highlight für mich war die Session “Gute Zeiten / schlechte Zeiten für Startups” von Martina, Oli und Robert. Sehr offen und nüchtern sprachen Martina und Oli von ihren reichhaltigen Gründungserfahrungen. Ich empfand es als sehr wohltuend, bei aller Euphorie, die Christian schon richtig auf die Nerven geht, auch mal warnende Worte zu hören über den Umgang mit Investoren, Harmonie unter den Gründern oder Gründung und Partnerschaft. Bitte setzt das fort!

Bei der Session habe ich auch meinen Laptop mit Kaffee übergossen. Nein, es war entgegen einem hartnäckigen Gerücht nicht die Sorte Java! Aber mein braver oller Travelmate hält das aus. Nach ein paar Stunden ging er auch wieder an.

Auch die Session zur Planung von Features war sehr ergiebig, zumal hier mal wieder richtige Barcamp-Stimmung aufkam: Alle brachten ihre Ideen und Erfahrungen ein und wir haben beschlossen, das dort begonnene Brainstorming übers Web noch ein wenig fortzusetzen.

Danke an die Organisatoren (einen guten Überblick aus deren Sicht gibt Timo Heuer), die anderen Sponsoren und alle Teilnehmer, die uns allen wieder ein lehrreiches und sehr spaßiges Wochenende ermöglicht haben!

Alles über das und vom Barcamp Hannover gibts hier und hier und natürlich hier.

Barcamp Hannover, wir kommen!

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Nach dem schönen Erlebnis in Jena wird das unser zweites Barcamp als Kaffee-Vollversorger sein (für diejenigen, die nicht wissen, was das ist: Wie funktioniert ein Barcamp). Bepackt mit Schlafsack, Isomatte und einem großen Rucksack voller Kaffee werde ich mich gleich in den Zug nach Hannover setzen, um noch etwas von der Eröffnungsparty mitzubekommen und morgen früh rechtzeitig vor Ort zu sein. Was wäre schließlich ein Barcamp ohne Kaffee? Ungefähr wie eine E-Commerce-Firma ohne Internet im Büro. Also so wie wir im Moment. QSC, kommt in die Gänge!

Barcamp Hannover

Für die Neugierigen: Im Gepäck habe ich diesmal vier Sorten, drei Arabica (Kenia Perl, Indian Pearl Mountain mit Vanille-Haselnuss-Aroma, Java Jampit) und unseren Robusta Indian Parchment. Ja, und auch die Karten. :-)

Morgen kommt zwar unser Praktikant Alex nach, wir könnten aber ruhig noch ein wenig Unterstützung gebrauchen, damit die Kaffeekannen nicht leer bleiben und wir trotzdem noch die eine oder andere Session mitbekommen. Dazu ist nicht viel nötig, nur hin und wieder eine Maschine Kaffee laufen lassen. Ich würde mich freuen, wenn mich der eine oder andere kurz anspricht.

Ich freue mich besonders auf die Sessions zu den Themen Blogger Relations und Online-PR, aber auch auf Gespräche über Identität und natürlich Twitter.

Schon jetzt danke an Michael/Mika für das Übernachtungsangebot. Das wird wieder ein schönes Wochenende. Los jetzt, in 2 Minuten fährt der Bus. Wir sehen uns!

Zurück vom BarCamp Mitteldeutschland

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Vor unserem bisher größten Auftritt war noch Stress angesagt: Den frisch gerösteten Kaffee aromatisieren und mahlen, am Freitag schnell noch einen Stempel und das Banner besorgt, Sachen gepackt und los. Nach einer langen Fahrt haben wir uns die Warm-Up Party geschenkt und sind doch recht zügig ins Bett respektive in den Schlafsack.

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Durch die tolle Hilfe von Nadia und Jeanette vom bewerberblog ging der Aufbau am nächsten Morgen sehr schnell. Mit 8 Pumpkannen und zwei Kaffeemaschinen (mit gutem Durchsatz) ausgestattet, waren auch schnell alle Kannen voll. Die BarCamper konnten zwischen Kenya Perl, Nicaragua Maragogype, Indonesien Java und Äthiopien Sidamo (alle reine Arabica) sowie Robusta Indian Parchment als Single Origins, also reine Sorten, wählen. Dazu kamen drei Kaffees mit Aroma: Vanille-Haselnuss auf Basis von Indian Pearl Mountain, Peru (fair gehandelt) mit Chili und Mexico (fair gehandelt) mit einer Kombination aus Himbeer und Brombeeraroma als “Waldfrucht”.

Damit unsere Pappbecher nicht so trist aussehen, haben wir sie vor Ort noch kurzerhand mit unserem Logo gestempelt. Die zwei Tage haben wir dann mit spannenden Sessions, interessanten Gesprächen und ner Menge Spass zum Thema Web 2.0, Blogs, Wikis und Neuem aus der IT-Welt verbracht. Zwischen den Vorträgen war genug Zeit fürs Kaffeekochen, die tolle Aussicht auf Jena und das Umland zu genießen und den einen oder anderen Plausch zu halten über das, was wir da vorhaben.

Den Gesichtern und unseren Gesprächen nach waren die Camper wohl recht zufrieden mit unserem Angebot. Besonders Robert war begeistert und drängelt schon. Er und andere haben uns viele Fragen gestellt, die wir hier kurz beantworten wollen:

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Was es kosten wird

Die Preise für die Kaffees variieren nach Sorte und Anzahl der Aromen und werden, wie die Qualität auf dem Niveau kleiner, feiner Röstereien liegen.

Wann man bestellen kann

Wir haben ein Datum im Auge. Es gibt aber noch ein, zwei externe Faktoren, von denen dessen Einhaltung abhängt. Niemand ist mit dem Going Live so ungeduldig wie wir selbst, das könnt Ihr uns glauben. Und Oliver kann sich langsam schon mal eine frische Tüte Vollmilch in den Kühlschrank stellen. ;-)

Sind die Aromen künstlich oder naturbelassen?

Insgesamt haben wir 13 Aromen: Vanille, Schokolade, Sahne, Chili, Karamel, Orange, Haselnuss, Himbeer, Brombeer, Zimt, Banane, Mandel und Macadamia-Nuss. Alle lassen sich frei kombinieren.

Leider sind viele natürliche Aromen zu klebrig, um in einem Vollautomaten problemlos zermahlen zu werden. Daher handelt es sich bei Orange, Chili und Vanille um natürliche und bei den übrigen um naturidentische Aromen. Selbstverständlich wird die Herstellungsweise in unserem Shop gekennzeichnet sein.

Wo man bestellen kann

Man wird auf www.sonntagmorgen.com bestellen können, unser Blog wird dann über das Menü und unter blog.sonntagmorgen.com erreichbar sein.

Wieviele Sorten es gibt

Zum Start werden wir 9 reine Plantagenkaffees anbieten, die sich beliebig mischen lassen:

  • Brasilien Santos (kräftig, würzig, herb)
  • Kenya Perl (fruchtig, schokoladig)
  • Nicaragua Maragogype (mild und weich)
  • Indian Pearl Mountain (kräftig, aromatisch)
  • Indonesien Java (säurearm, nussig)
  • Robusta Indian Parchment (herb, sehr koffeinhaltig)
  • Peru (kräftig, würzig, herb)
  • Äthiopien Sidamo (würzig, kräftig, süß)
  • Mexiko (erdig, mild)

Wie die Verpackungen aussehen

sonntagmorgen Kaffee-Verpackung

In etwa so, nur dass die Kartons mittlerweile schöne Sonntagmorgen-Stempel tragen und James und Erik noch viiiiieeel schönere Etiketten gestalten. :-) Die 250g Aluminium-Beutel halten den Kaffee schön frisch und haben für die frischen ganzen Bohnen ein Ventil. Auf das Etikett kommt der Name Deiner individuellen Mischung oder einem Gruß an Deinen(e) Liebste(n) .

Fair Trade

Wir setzen auch auf fair gehandelte Sorten, haben uns aber bewusst gegen ein offizielles Siegel entschieden. Die Informations- und Preispolitik der “Großen” in diesem Segment erschien uns letztlich zu intransparent. Peru, Äthiopien Sidamo und Mexico kommen als Rohkaffee von GEPA, sind also fair gehandelt. Die übrigen beziehen wir von einem kleinen, traditionsreichen Bremer Importeur, der langfristige Beziehungen zu seinen Lieferanten pflegt und nicht im Dumping-Karrussell mitspielt. Wir wollen für Transparenz und Fairness stehen und daran weiter arbeiten.

Noch was für Robert:

“Nein, nix MyMüsli, um Kaffee zu mischen und zu bestellen. Sorte aussuchen, fertig” stimmt nicht so ganz. Du hättest den Kaffee natürlich schon vor Ort mischen können und wirst dazu auch online in der Lage sein. Die reinen Sorten sind für sich genommen schon toll, aber manche ergeben gemeinsam noch eine ganz neue, besondere Harmonie.

Allen, die wir beim Barcamp Mitteldeutschland kennengelernt oder wiedergetroffen haben, lieben Dank für die vielen netten Worte und neuen Ideen. Wir sehen uns in Kürze!

Fueling the Web 2.0 – sonntagmorgen auf dem Barcamp

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Manch einer hat es schon gesehen: sonntagmorgen ist Sponsor des Barcamp Mitteldeutschland. Vor Ort in Jena werden wir die Teilnehmer über beide Tage hinweg mit Kaffee versorgen. Man kann sich also in aller Ruhe mal durch unsere Sorten durchtesten. Angesichts der Menge werden wir natürlich nur eine Auswahl mitbringen können, aber die werden wir sorgfältig aussuchen.

Logo Barcamp Mitteldeuschland

Dass wir dort am Start sind, versteht sich fast von selbst: Einerseits bekommen wir dort sicher noch wertvolles und kompetentes Feedback zu unserer Technik, zum Konzept, Design und all den Kleinigkeiten, andererseits kommt dort ein Riesenhaufen Kaffee-Massenverbraucher zusammen (Anreise mit der Bahn ist wahrscheinlich diesmal nicht drin, mit den Bohnen im Gepäck). Und eine Menge Spaß macht es nicht zuletzt auch noch.

Die Kollegen von mymuesli werden auch da sein, einem kompletten Custom-Frühstück steht also nichts im Wege. Ich hab die Kombination schon getestet und für gut befunden. Wir freuen uns sehr, dort mal gemeinsam aufzutreten.

Für diejenigen, die sich unter einem Barcamp noch nichts vorstellen können, habe ich vor ein paar Wochen eine kleine Einführung geschrieben.