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Ein Kaffeeherz für Mama, ein Kaffeeherz für Papa, ein Kaffeeherz für meine beste Freundin, ein Kaffeeherz für den Rainer und eins für die Marie…
Am Muttertag hat sich für uns endgültig gezeigt, wie gern ihr Grußkarten verschickt. Daher haben wir für euch jetzt ein neues Feature zur Bestellfunktion hinzugefügt:
Ihr könnt von uns jetzt Grußkarten zusammen mit dem Kaffee verschicken lassen – und zwar das ganze Jahr über!
Ihr bestellt wie gewohnt und klickt im Warenkorb auf „Grußkarte hinzufügen“. Dann gebt ihr einfach den Text ein und wir drucken ihn auf die Karte, die dann zusammen mit eurem frisch zusammengestellten Kaffee in die Post wandert.
Die Bahn ist frei für Geburtstagsgrüße, Weihnachtsgrüße, Grüße zum Sommeranfang, Grüße zum Frühlingsende oder was euch sonst noch so einfällt.
Vor genau drei Jahren gingen wir online und haben seitdem unzählige Kaffeefreunde mit individuellen Kaffeemischungen und Zubehör glücklich machen können. Darauf, dass wir in drei Jahren immer noch da sind, hätten wir offen gesagt 2008 noch nicht gewettet.
Foto "Interesting Coffee & Cake" von "futureshape" Alexander Baxevanis (CC BY 2.0)
Wie alles begann, kann man ganz gut hier im Blog nachvollziehen.
Das Blog gibt es, wie auch die Idee, schon etwas länger als drei Jahre. Während unserer Vorbereitungen 2007 hieß das Projekt noch Zuckr (die Älteren unter Euch erinnern sich vielleicht). Am 17.12.2007 haben wir nach einer 24-Stunden-Schicht die ersten Pakete ausgeliefert. Da war aber der Shop noch nicht online, Bestellungen haben wir über E-Mail angenommen. Auch die Verpackungen sahen noch anders aus.
Bis aus uns ein regulärer Shop wurde, sollte es noch ein wenig dauern. Zwischenzeitlich hatten wir Büro- und Produktionsräume gemietet, am Design und der Programmierung gefeilt und unsere zwei ersten Praktikanten Alex und Kim und Produktionshelfer angestellt. Zum Schluss mussten wir noch ein Kabel über den Hof ziehen, um provisorisch an Internet zu kommen. Am Mittag des 10.3.2008 hatten wir es endlich geschafft und der Shop ging online. An einem Montag, nicht am Sonntagmorgen.
So minimalistisch sah das damals übrigens aus:

Der eine oder andere hat Sonntagmorgen damals für eine Eintagsfliege gehalten. Jetzt starten wir mit unserem komplett renovierten Shop ins vierte Jahr und haben in den nächsten Monaten noch spannende Neuigkeiten für Euch. Doch dazu ein andermal mehr. Wir haben ja noch Zeit.
Seit einigen Monaten arbeiten wir nun an Sonntagmorgen. Egal wo, wir tauschen Informationen aus, besprechen Strategien, legen Preise fest, suchen Lieferanten, etc. Kurz gesagt, wir haben eine Menge unterschiedlichster Aufgaben zu erledigen. Da kommt schnell die Frage nach einer guten Softwarelösung auf, um dem Verwaltungsaufwand gerecht zu werden. Und da beginnt das Dilemma: Für viele verschiedene Aufgaben gibt es viele unterschiedliche Lösungen. Es beginnt bei einer Groupware für die Kontaktverwaltung, Kalender und To-Do-Listen, geht über Dokumenten-Management-Systeme für die Dokumentverwaltung bis hin zu Bug-Tracking-Systemen für die Entwicklung. Es stellte sich für uns die Frage, welches System bzw. welche Systeme setzen wir ein?
Viele gute Softwarelösungen bringen auch viele Probleme mit sich. Das fängt bei der Softwareauswahl an, geht über die Installation bis hin zur Einarbeitung in das System. Das kostet viel Zeit, Geld und ist kein Garant für den Erfolg, denn so ein System muss auch gepflegt und benutzt werden, sonst hat es keinen Sinn. Insbesondere in der Gründungsphase sind viele Dinge sehr unklar und unsicher, die sich in weiteren Phasen immer mehr manifestieren werden. Viele der genannten Softwarelösungen bringen detaillierte Strukturen mit, in denen sie Informationen speichern. Sie sind sehr praktikabel, wenn man Sie für das gedachte Ziel einsetzt und unnütz, wenn man anderes möchte. Da wir an vielen Stellen noch nicht wissen, was wir brauchen, aber auf ein Verwaltungswerkzeug nicht verzichten wollen/können, haben wir uns für ein Wiki (MediaWiki) entschieden. Es ist sehr flexibel und lässt zu, Informationen in Form von Text und Dateien zu speichern. Ich habe mal gelesen, dass der größte Vorteil eines Wikis in seiner flexiblem Struktur liege und zugleich sein größter Nachteil sei. Ein Wiki kann also nur mit einem “Strukturrahmen” verwendet werden, der die grobe Richtung weist und zugleich Freiraum für Entwicklungen lässt.
Als Basis für den strukturellen Rahmen greifen wir dabei auf Referenzmodelle aus dem Handel zurück. Dies hat den Vorteil, dass wir nicht bei “Null” anfangen müssen und eine gute und komplette Übersicht über alle Funktionen einer Unternehmung bekommen. Da ein Referenzmodell jedoch etwas allgemeingültiges hat und ein Unternehmen sich in der Regel nicht 1:1 darin abbilden lässt, werden hier schnell Änderungen einfließen. Insbesondere der Customizing- bzw. Produktionsaspekt fehlen für unsere Anwendung. Bei dem Referenzmodell für Handelsunternehmen greifen wir dabei auf das Handels-H Modell zurück. Auch für produzierende Unternehmen existieren Referenzmodelle, wie z.B. das Y-Cim Modell. Diese konnten wir jedoch nicht mit einfließen lassen, da der Fokus hier zu weit von dem entfernt ist, was wir tun
In der nächsten Zeit werden wir davon berichten, inwiefern unser Ansatz funktioniert. Auf Kommentare mit Anregungen oder Best-Practice-Lösungen bin ich sehr gespannt…
Neues bei Sonntagmorgen


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