zuckr wird sonntagmorgen
von Till
Es ist Zeit für eine erste Wortmeldung. Wir haben es in den letzten Wochen ja immer wieder angekündigt: zuckr sollte nicht unser letztes Wort zum Thema Namensgebung sein. Aber auch wenn ich schon mit den Hufen gescharrt habe, gab es noch ein paar Steine aus dem Weg zu räumen. Jetzt aber offiziell:
Aus zuckr wird sonntagmorgen
sonntagmorgen? Das soll unser Name sein? Der hat doch noch alle Vokale! Web 2.nullig-korrekt sollten wir wohl “sonntagmorgN” heißen. Und eine Kaffeemarke sollte doch auf “o” enden, oder nicht? Nö, warum eigentlich?
Zum Thema Naming können wir einiges erzählen mittlerweile. Zu zuckr sind wir gekommen wie die Jungfrau zum Kinde, das war einfach da und hat sich im Grunde genommen schon viel zu schnell herumgesprochen. Schnell ist uns klar geworden, dass es nicht so viel Spaß macht, mehrfach täglich seinen Markennamen abzulehnen: “Zucker? – Nein, danke.” Und mach mal einem nicht-Zwonuller die Schreibweise klar.
Viele Vorschläge aus dem Bauch heraus später haben wir Methoden zur Namensgenerierung entwickelt, vorhandene Namen auf Klang und Thematik analysiert und und und. Dabei sind ein paar brauchbare Vorschläge (genau, auf “-o”) herausgekommen, die wir am Ende alle wieder über den Haufen geworfen haben. Sie klangen professionell, aber eben deshalb auch viel zu glatt.
Am Ende saßen wir in Tamers Küche und haben uns darüber ausgetauscht, welches Gefühl wir mit unserem eigenen Kaffee verbinden, wann wir ihn richtig genießen. Und das ist mit Abstand der Sonntagmorgen. Dieses Gefühl nehmen wir mit, auch wenn wir unseren Kaffee am Montagabend trinken.
Jetzt interessiert mich sehr, was Ihr darüber denkt. Spricht es Euch an, oder findet ihr den Namen “völlig bescheuert”, wie ich auch schon gehört habe? Was verbindet Ihr mit Sonntagmorgen?
Tags: Naming












03. Dezember 2007 um 23:55
Hi ihr,
sehr cooler Vortrag vorhin – auch wenn ich kein Kaffeetrinker bin, irgendwie hats mich schon fasziniert
Grüße André
04. Dezember 2007 um 12:34
Hallo Jungs!
Nochmal Danke für den Kaffee und fürs Nachhausefahren. Ich hoffe, ihr seid noch gut wieder in Münster angekommen.
Eines kann ich sagen: Nach den vier Tassen gestern Abend bin ich so gegen 5:45 Uhr eingeschlafen, das spricht für die Qualität!
Gruß,
Philipp
04. Dezember 2007 um 14:07
Nur Physiker hier … aber egal. Sonntagmorgens habe ich jedenfalls keine Gefühle für irgendwas, erst recht keine angenehmen. Meine liebste Kaffeezeit ist Dienstagmorgens oder nachmittags, dann sogar an jedem Tag. Am besten schmeckt mir Kaffee, scusilo: cafè sulle autostrade italiane mentre motociclismo.
05. Dezember 2007 um 17:14
Sonntagmorgen ist auf jeden Fall weit eingängiger und symphatischer als zuckr.
Wünsch euch viel Glück bei der Geschichte.
Gruß an Tamer. (Vielleicht kriegt er ja auch raus, von wem.)
15. Dezember 2007 um 15:24
Sonntagmorgen, das klingt einfach himmlisch! Nach Ausschlafen, nach gutem S.. und anschließendem Frühstück im Bett
Perfectly fitting to an exellent cup of coffee. Da tut es mir richtig leid, dass ich Kaffee nicht mehr vertrage und vor Jahren auf Schwarzen Tee umgestiegen bin. Aber vielleicht ist es ja doch einen erneuten Versuch wert?
Schöne Idee jedenfalls (und besser als Zuckr, was zwar witzig klan aber auch sehr kalorienreich *g*)
Liebe Grüße aus dem Norden der Hauptstadt
Petra
20. Dezember 2007 um 10:19
Sonntagmorgen ist einfach viel klassischer. Wenn der ganze Web2.0 Rummel mal vorbei ist, werdet Ihr mehr als froh sein, einen vernünftigen Namen gewählt zu haben.
11. März 2008 um 01:16
Nur wird der web 2.0 rummel jetzt erst richtig losgehen.
Toni
28. Mai 2008 um 15:28
Interview Nr 7: Till Achinger und Tamer El-Hawari (Sonntagmorgen.com)…
So, es liegt jetzt seit GUT einem Monat bei mir im Posteingang rum, mein Kaffeevorrat ist beinahe leer und Sonntagmorgen wird wohl auch das BarCamp München mit Kaffee unterstützen, da wäre es natürlich arg unhöflich wenn ich nicht langsam mal da…